Werkstatt 2: Portraits, Selbstgoogelei und die Frage: Ist das Internet ein Zeitfresser? Generationen im Dialog

Zwölf Junioren und zwölf Senioren treten in der ersten WdG-Internet-Sitzung an, neugierig sich beäugend und motiviert, ihr bruchstückhaftes Wissen und Können – vor allem in Sachen Internet – gewinnbringend auszutauschen.

Einige Schüler und WdGler gehen schon recht vertraut miteinader um, die Kinder bewegen sich in ihrem hellen Seminarraum wie die Fische im Wasser, interessiert zunächst an den Mitschülern aus anderen Klassen, dann an den vorbereiteten Geräten und den beiden „Jff-Lehrern“ und schließlich auch an den vielen alten Damen. Herr Hartmann, WdGler der ersten Stunde und einziger Mann unter den Senioren, schart seine Fans um sich.Generationen im Dialog

Die bereits im Vorfeld gesammelten handschriftlichen Fragen, vorrangig zur Sicherheit des Internet, werden via PC und Beamer wieder ins Gedächtnis der Teilnehmer gerufen. Eine Schnupperrunde „Alt stellt Jung / Jung stellt Alt vor“ eröffnet den teilweise ja ersten Dialog der altersungleichen „Netz-Schüler“. Wichtig für die Youngster: Welchen Beruf und welchen Account hatte bzw. hat der Ältere. Erwartungsgemäß sind E-Mail, Fotos auf dem Rechner und Facebook zentrale  Interessen aller Teilnehmer.
Zur Praxis gehts zügig mit dem Thema  Fotografie. Eine junge Fotografin zeigtGenerationen im Dialog und erklärt etliche Beispiele von Porträtfotos und präsentiert ihre eindrucksvolle Profi-Kamera samt Blitzlicht. „Welche Marke ist die Bessere, Canon oder Nikon?“ wollen  zwei Jungen wissen. Dann wird in einem nahezu professionell ausgestatteten „Studio“ in drei gemischen Teams Alt/Jung mit der Superkamera fotografiert: Porträts in Variationen. Nächste Woche sollen sie namentlich ausgestellt werden. Wer nicht im Foto-Team beschäftigt ist, beginnt schon einmal im Internet nach sich oder Freunden und Bekannten zu suchen, assistiert von den Profis und/oder den Fortgeschrittenen.

Eine dritte Gruppe beschäftigt sich in SMS-FormGenerationen im Dialog mit der Frage „Ist das Internet ein Zeitfresser?“ – in der Länge der vorgegebenen 160 Zeichen.
Noch gehen Jung und Alt eher scheu miteinander um. Kamera, Tastaturen, Bildschirme und Kabelsalat haben keinerlei Akzeptanzprobleme.

Text: Teilnehmerin der Internet Werkstatt

Hier die Handyclips


Nun zu den Audioumfragen: